Darum geht es in Devil’s Pass:

Eine Gruppe junger, amerikanischer Studenten macht sich auf den Weg nach Russland und begibt sich dort auf die Pfade von Igor Dyatlow und seiner Bergsteigergruppe, die dort am Berg der Toten vor über 50 Jahren auf mysteriöse Weise ums Leben kamen. Seither machten viele Gerüchte über diese Gegend und das Unglück die Runde. Von Aliens bis hin zum Yeti war alles dabei. Aber was steckt wirklich dahinter?
Genau dieser Frage wollen Holly und ihr Team nachgehen. Kurze Zeit später fand man ihre Videoaufnahmen…

Devil’s Pass Kritik:

Nach der Pleite mit Paranormal Investigations freut es mich wieder einen richtigen Found Footage Film mit gutem Gruselfaktor gesehen zu haben, auch wenn es sehr viel gruseligere Filme in diesem Genre gibt. Dennoch baut Devil’s Pass eine schöne Gruselstimmung auf, die am Ende sogar noch gesteigert und zwischendurch durch merkwürdige Gestalten, die im Hintergrund zu sehen sind, aufrechterhalten wird.

In Punkto Spannung schafft es Devil’s Pass in der Bewertungsskala noch etwas weiter nach oben als beim Gruselfaktor. Der Film baut einen guten Spannungsbogen auf, der die Konzentration auf das Geschehen im Fernseher lenkt und auch dort behält. Es gibt nur vereinzelt kleine Längen, die aber dadurch aufgelockert werden, dass immer mal wieder unverhofft ein paar komische Gestalten im Hintergrund durchs Bild „srpingen“.

Die Glaubwürdigkeit ist leider der größte Schwachpunkt des Films, auch wenn er erstaunlich gut ohne sie auskommt. Die eingesetzten Kameras sind dermaßen gut, dass man als Zuschauer das Gefühl hat eine professionelle Kino- oder TV-Produktion zu sehen. Die Schauspieler und Effekte kommen dafür aber allesamt sehr glaubwürdig rüber.

Devil's Pass Kritik

© Ascot-Elite

Nach dem größten Schwachpunkt folgt nun die größte Stärke. Die Effekte sind echt gut. Ich möchte aber nicht spoilern und auch keine Handlungsdetails vorgreifen, daher verrate ich an dieser Stelle nicht was mir im Detail am besten gefallen hat. Ich denke aber, dass Ihr sehen werdet was ich meine.

Fazit:

Devil’s Pass ist nicht unbedingt ein Highlight des Found Footage Genres, aber durchaus sehenswert und unterhaltend.

Devil’s Pass Zusatzinfos:

Renny Harlin, Finnlands erfolgreichster Hollywood-Export und Regisseur von Actionstreifen wie Stirb Langsam 2, Tödliche Weihnachten und Cliffhanger, hat vor seinem aktuellen Großprojekt Hercules 3D einen neuen Ausflug in die eisige Bergwildnis unternommen. Statt der Rocky Mountains von Cliffhanger ist diesmal der Ural der Ort, an dem sich seine Horrorstory entspinnt. Dafür haben sich Harlin und Drehbuchautor Vikram Weet die wahre Geschichte der toten Bergsteiger vom Djatlow Pass als Ausgangspunkt genommen. Erst seit ca. 50 Jahren wird der Pass am sagenumwobenen „Berg der Toten“ nach Igor Djatlow benannt. Der Russe war Leiter der Skigruppe, die 1959 dort ums Leben kam. Um den mysteriösen Tod aller neun Mitglieder ranken sich bis heute Spekulationen und Verschwörungstheorien. Zumal das Gebiet des Unglücks mehrere Jahre lang vom Militär gesperrt wurde und später Teile der Akten verschwanden.Ganze Bücher sind über den Vorfall geschrieben worden.

Harlin und Weet setzen mit einer erfundenen Story in der Gegenwart an und spinnen lustvoll eine fantastische Mischung aus Creature-Horror, Science Fiction und Found-Footage-Thrill für die Deutung der rätselhaften Vorgänge zusammen. „Cliffhanger meets The Blair Witch Project“, wie die amerikanische Presse schreibt.
Quelle: Ascot-Elite

Beitragsbild: © Ascot-Elite

Good
  • Klasse Special Effects
  • Interessante Story
Bad
  • Kameraführung leider nicht sehr glaubwürdig
7.3
Gut
Passionierter Blogger, Filmfreak und ein wenig Nerd!

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