Eine Gruppe Geisterjäger bzw. eine paranormale Aufklärungstruppe klingt irgendwie nach Grave Encounters, aber im Fall von Episode 50 ist die Crew der Reality Show Paranormal Inspectors unterwegs um paranormale Ereignisse zu widerlegen. Es gibt ja mittlerweile viele Found Footage Filme, die in diese oder zumindest eine ähnliche Richtung gehen. In meiner Kritik verrate ich Euch ob Episode 50 meine Erwartungen an einen Horrorfilm dieser Art erfüllt hat.

Darum geht es in Episode 50

49 Episoden lang lief die beliebte Reality-Show “Paranormal Inspectors” im Fernsehen. In dieser suchen zwei Teams von Geisterjägern nach paranormalen Phänomenen. Doch nach der 50. Episode wird die Serie überraschend eingestellt. Eine offizielle Erklärung dafür gibt es nicht und die letzte Episode wird nie gezeigt. Denn was in jener besagten Episode geschah, ist unvorstellbar verstörend und sollte besser ein Geheimnis bleiben…

Episode 50 Kritik

Regisseur Joe Smalley hat viele gute Ideen in Episode 50 einfließen lassen, aber leider dann doch nicht ausgenutzt. So wirkten ein paar gruselig gemeinte Einspieler eher wie unpassend hereingeschnittene Zwischensequenzen aus einem Computerspiel. Aber ich bevor ich jetzt schon zu sehr ins Negative gehe, fange ich mal mit dem Positiven an: Die ersten 10 Minuten 😉

Episode 50 beginnt mit dem Ende von Folge 49 der Reality Show Paranormal Inspectors in der es einem armen Pärchen Angst und Bange in ihren eigenen vier Wänden wird. Die PI Crew inspiziert das Haus und hat schnell die Ursachen für die rätselhaften Schatten, Geräusche und Gerüche gefunden, klärt das Paar auf und sie sind wieder glücklich. Bis dahin wirkt auch noch alles recht glaubwürdig und als wenn es sich tatsächlich um eine paranormale Reality Show handeln könnte.
Aber dann wird das Team zu einem exzentrischen Triliardär gerufen und erhält einen ungewöhnlichen Auftrag. In einer alten Irrenanstalt (Wortlaut eines Anwalts) soll es nicht mit rechten Dingen zu sich gehen.
Tja, und genau ab diesem Augenblick verliert Episode 50 von Minute zu Minute an Glaubwürdigkeit, Spannung und vor Allem auch am Gruselfaktor. Es sind zwar ein paar gruselige Momente dabei, aber die verlaufen schnell im Sand und verlieren dadurch ihre Wirkung. Echt schade…
Regisseur Joe Smalley und sein Team haben sich zwar offensichtlich viel Mühe gemacht und auch viel Energie in das Austüfteln gruseliger Ideen gesteckt, aber der Funke will einfach nicht zünden. Zudem werden auch immer mal wieder Szenen eingespielt deren Quelle total unbekannt ist, weil dort kein Kameramann steht und auch keine Überwachungskamera aufgestellt wurde. Und wem das noch nicht unglaubwürdig genug ist, der überlegt spätestens bei den mit Musik unterlegten Szenen und besonders auch am Ende des Films ob es sich wirklich noch um gefundenes Videomaterial handelt.

Mein Fazit

Episode 50 ist ein Found Footage Horrorfilm, der voller guter Ideen steckt, aber sein Potenzial leider nicht ausnutzt. Es ist zwar nicht der schlechteste Film, den ich bis jetzt gesehen habe, aber so richtig gefallen hat er mir auch nicht.

Good

  • Gute Ideen
  • Interessante Story

Bad

  • Nicht sehr glaubwürdig
  • Material aus unbekannten Quellen
  • Stellenweise mit Musik untermalt
  • Potenzial der Ideen nicht ausgenutzt
4

Geht noch

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