Five – Find your Limit Kritik

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5 Menschen nehmen an einem Experiment teil, welches sie an ihre menschlichen Grenzen und sogar darüber hinaus bringt.

In einer verlassenen Klinik sollen sie Aufgaben lösen und Herausforderungen meistern. Niemand ahnt was ihn erwartet, oder was als nächstes passiert.

Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb, hat niemand von den Beteiligten mit einem solchen Ende gerechnet, wie diese verstörenden Aufnahmen es zeigen…

Five – Finde Dein Limit – Kritik

Ich hatte gefühlt schon eine halbe Ewigkeit keinen Found Footage Horrorfilm mehr gesehen. Und so langsam aber sicher, dachte ich mir ich wäre krank oder schlimmer: ich hätte die Lust an dem Genre verloren.

Zum Glück kann ich Dich und mich aber beruhigen, es geht mir gut und ich bin nach wie vor ein großer Fan des Wackelkamera Films. Besonders, wenn mir so ein tolles Exemplar vors Auge kommt, wie in diesem Fall.

Regisseur Kevin Wloczyk und sein Team haben hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Five – Finde Dein Limit hat mich von der erste Sekunde in seinen Bann gezogen und wollte mich auch nach dem Abspann noch nicht gehen lassen.

Authentisch und überzeugend

Five – Finde Dein Limit wirkte auf mich sehr überzeugend und authentisch. Der Grund dafür sind meiner Meinung nach zwei wichtige Faktoren, die hier zusammengekommen sind:

  1. Es gab kein „richtiges“ Drehbuch. Laut Regisseur Kevin Wloczyk lag der Produktion zwar ein Drehbuch vor, aber den Darstellern nicht. Es wussten also nur ein paar wenige Personen, was als nächstes passiert. Dadurch wirken Reaktionen, Empfindungen und auch die Dialoge der Figuren sehr echt.
  2. Die schauspielerische Leistung ist top. Ich habe jedem seine Rolle abgekauft, so schräg einige Charaktere auch sind 😉

Spannend und gruselig

Gute Schauspieler und eine tolle Idee bringen einem solchen Film natürlich nichts, wenn der Rest nicht stimmt. Zum Glcük weiß Five – Finde Dein Limit aber auch hier zu überzeugen.

Sowohl Spannung als auch Gruselfaktor werden gut aufgebaut und über lange Phasen aufrecht erhalten. Ich habe nicht mal mitbekommen, wie mein Smartphone neben mir „herumvibrierte“ und auf meine Aufmerksamkeit aus war.

Genau so mag ich es 🙂

Einen Kritikpunkt habe ich aber trotzdem gefunden

Wie viele andere Filme auch, wird in Five – Finde Dein Limit Musik zur Untermalung einiger Szenen verwendet. Die Stücke sind zwar stimmig und erzeugen eine gruselige Stimmung, passen aber (aus meiner Sicht) nicht sooooooo unbedingt in gefundenes Videomaterial.

Ansonsten habe ich aber nichts auszusetzen.

Mein Fazit:

Five – Finde Dein Limit ist ein spannender und sehr authentischer Found Footage Film mit einer tollen Idee und super Schauspielern.
Wenn Du die Chance hast diesen Film zu sehen, solltest Du unbedingt einen Blick riskieren.

Hinweis: Kevin Wloczyk war so nett und hat mir den Film zur Verfügung gestellt. Der Inhalt dieser Kritik ist davon aber nicht beeinflusst und stellt meine eigene Meinung dar.

Good

  • Sehr glaubwürdig
  • Spannend und gruselig

Bad

  • Einige Szenen sind mit Musik untermalt
8.3

Großartig

Idee - 8.5
Gruselfaktor - 7.5
Spannung - 8.2
Glaubwürdigkeit - 8.8
Found Footage Faktor - 8.5
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