Lake Mungo kombiniert Found Footage Elemente mit denen einer Mockumentary und lässt uns einen Blick auf das mysteriöse Ableben der 16-jährigen Alice Palmer werfen. Wie mir der Film gefallen hat erfahrt Ihr in meiner Kritik.

Worum geht es in Lake Mungo?

Ein Familienausflug an den örtlichen Stausee endet für die Palmers in einer riesigen Tragödie. Denn plötzlich und unerwartet ertrinkt die 16-jährige Tochter. Ihre Leiche wird erst nach einer größeren Suchaktion geborgen und kann schließlich beerdigt werden. Damit endet das Drama für die trauernden Angehörigen und Freunde aber nicht. Denn Alices Geist scheint noch keine Ruhe gefunden zu haben.
Je mehr ihre Eltern hinter das Geheimnis mysteriöser Erscheinungen und Geräusche zu kommen versuchen, desto mehr erfahren sie auch über das Doppelleben ihrer Tochter und das sie ihren Eltern etwas sehr beunruhigendes nicht gesagt hatte…

Lake Mungo Kritik

Lake Mungo ist zwar nicht besonders gruselig, aber ich denke so war der Film auch nicht geplant. Der Fokus liegt viel mehr auf dem Mysteriösen. Es gibt allerdings auch ein paar Szenen bei denen sich die Nackenhaare aufstellen und kalte Schauer den Rücken herunterlaufen. Das Mysteriöse ist aber eigentlich das unbekannte „zweite Leben“ der jungen Alice, denn es gab eine Seite an ihr von der weder ihre Eltern noch ihre Freunde etwas wussten. Es viel lediglich auf, dass sich die Tochter der Palmers kurz vor ihrem plötzlichen Tod immer mehr zurückzog und eher in sich gekehrt und traurig wirkte. Ein beängstigendes Schlüsselerlebnis auf einem Schulausflug gabe ihr dann wohl den Rest.
Ich habe mich voll von der Handlung des Films einfangen lassen und hatte das Gefühl gemeinsam mit den Angehörigen auf der Jagd nach dem nächsten Geheimnis der jungen Alice zu sein und war bei jeder neuen Entdeckung sehr erstaunt.

Regisseur und Drehbuchautor Joel Anderson hat mit Lake Mungo wirklich ein gutes Händchen für Mockumentaries bewiesen. Die Story fesselt und die Umsetzung läd zum mitfiebern ein. Sogar zwischendurch wurde ein großer Twist eingebaut mit dem ich als Zuschauer wirklich nicht gerechnet hatte und der den Film dann noch interessanter werden lies.

In Punkto Spannung hat Lake Mungo zwar keine neuen Maßstäbe gesetzt, aber die Art und Weise wie der Film aufgebaut ist, machen ihn schon ziemlich Spannend. Ich war eigentlich echt müde als ich mir Lake Mungo angesehen habe und hatte eigentlich überlegt auszumachen und an einem anderen Tag weiterzugucken, aber ich konnte mich einfach nicht dazu überwinden. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und was als nächstes passiert. Wegen der stimmigen Mischung aus Mystery und Spannung habe ich den Gruselfaktor auch nicht wirklich doll vermisst.

Mindestens so überzeugend wie die Handlung sind übrigens auch die Schauspieler. Die trauernde Familie wurde wirklich sehr gut besetzt. Sowohl die Eltern als auch Alice Bruder wirken so überzeugend als wenn sie etwas ähnliches schon mal erlebt hätten.

Mein Fazit:

Wer auf Fake Dokus (Mockumentaries) und Found Footage Filme steht, dem wird mit Sicherheit auch Lake Mungo gefallen. Der Film fesselte mich von den ersten Minuten bis hin zu seinem mysteriösen Ende.

Good

  • Fesselnde Story
  • Spannend erzählt

Bad

  • Nicht sehr gruselig
7

Gut

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