Nature Kritik

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Nature ist seit dem 16.10.2015 erhältlich und die DVD stand seitdem in meinem Regal und wartete erwartungsvoll auf ihren großen Moment. Da ich mich zur Zeit aber leider mitten im Umzugsstress befinde, konnte ich dem Silberling leider nicht sofort die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die ihm gebührt. Nun habe ich es aber endlich geschafft mir alle Folgen (am Stück 😉 ) anzusehen und möchte Dich in meiner Kritik daran teilhaben lassen, ob mir Timo Roses Nature gefallen hat, oder nicht.

Darum geht es in Nature

2003 kam es zu einer unheimlichen Begegnung zwischen Millionär Steve Chandon und einer unbekannten Kreatur. 11 Jahre später kehrt er, ausgestattet mit Kameras und weiterem Equipment, zum Ort des Geschehens zurück um die Existens dieses Wesens zu beweisen.
Aber was als ein kurzer Trip geplant war, artet in eine lange und intensive Reise aus. Während seines Abenteuer entfernt sich Steve immer weiter von der Gesellschaft und ihren Normen und beginnt sich selber als Teil seiner Umgebung wahrzunehmen.
Steves Freundin Lynn macht sich natürlich große Sorgen um ihren Freund, ist aber nicht in der Lage ihn zum Abbruch zu überreden. Also bleibt Steve im Dickicht der Wildnis und erklärt dies zu seinem Hoheitsgebiet. Von nun sind Live-Chats seine einzige Verbindung zur Aussenwelt.
Durch die Einsamkeit und gefördert durch seinen hohen Alkoholgenuss driftet Steve immer weiter in seine eigene Welt ab. Und dort gibt es kein größeres Ziel als die Existenz der unheimlichen Kreatur zu beweisen.

Nature Kritik

In meinem Bericht über die erste Episode von Timo Roses Found Footage Serie Nature habe ich damals geschrieben, dass alle Elemente in Nature sehr gut zusammen passen: Licht, Szenerie, Location, der Schnitt, die Story und mit Max Evans vor Allem auch ein grandioser Hauptdarsteller. Und dieser Meinung bin ich immer noch. Ich konnte gar nicht anders als die ganze erste Staffel in einem Stück durchzusehen und hatte von Episode zu Episode mehr den Eindruck, dass Steve Chandon wirklich existiert, sich irgendwo in einem kanadischen Walt aufhält und von dort aus sein Video-Tagebuch ins Netz streamt.

Timo Roses Nature - Szenenbild

© Timo Rose / New Flesh Films GmbH

Auch Grusel und Spannung kamen nicht zu kurz und nicht selten auch in Szenen zum Einsatz, in denen ich gar nicht damit gerechnet hätte. Ein schönes Zeichen dafür, dass Nature nicht einfach nur nach Schema F abläuft, sondern bewusst keinem Muster folgt, wann pro Folge etwas bestimmtes passieren muss. Mein Lieblingsbeispiel für Serien, die immer ein und dem selben Ablauf folgen ist übrigens Pokemon (Ja *schäm* ich habe das früher manchmal gesehen). Hat man eine Folge dieser Zeichentrickserie gesehen, kann man schon ziemlich genau vorhersehen, wie alle anderen Episoden aussehen. Nicht so bei Nature, was der Serie noch zusätzlich an Spannung und Nervenkitzel verleiht, da so gut wie jeden Augenblick etwas passieren könnte.

Timo Roses Nature - Szenenbild

© Timo Rose / New Flesh Films GmbH

Nach dem ganzen Lob ist es natürlich dann jetzt auch mal an der Zeit die negativen Seiten von Nature zu beleuchten:
Nachdem wir das jetzt hinter uns haben, kann ich ja beruhigt zum Fazit kommen.

Mein Fazit

Du konntest es „zwischen den Zeilen“ bestimmt schon herauslesen, aber mir hat Timo Roses Found Footage Serie Nature wirklich sehr gut gefallen. Ich drücke die Daumen ganz fest und hoffe, dass es auch noch eine zweite Staffel geben wird.

Wenn Du Bigfoot Filme, Found Footage, eine gute Story, schöne Bilder und super Darsteller magst, dann führt für Dich eigentlich kein weg an Nature vorbei.

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Abschließend möchte ich jetzt noch kurz ein paar Worte an Steve Chandon richten:

I belive!

Bilder: © Timo Rose / New Flesh Films GmbH

Good

  • Ein super Hauptdarsteller
  • Spannend von Anfang bis Ende
  • Schöne Aufnahmen
8.5

Großartig

Idee - 9
Gruselfaktor - 7.6
Spannung - 8
Glaubwürdigkeit - 9
Found Footage Faktor - 9
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