In Outpost 37 wird ein Kriegsbericht der (dritten) etwas anderen Art gezeigt. In meiner Kritik verrate ich Euch ob mir der Film gefallen hat, oder nicht.

Darum geht es in Outpost 37

Nach einem verheerenden Angriff einer ausserirdischen Zivilisation mussten die Menschen all ihre Kräfte aufbringen um die bösartigen Besucher in die Flucht zu schlagen. Ein Soldat der Angreifer ist aber noch auf unserem blauen Planeten und bereitet Phase 2 der Invasion vor. Zwei Dokumentarfilmer begleitet nun eine Gruppe von Elite-Soldaten auf der Suche nach diesem letzten Alien. Hoffentlich finden sie es noch rechtzeitig bevor die zweite Angriffswelle gestartet werden kann.

Outpost 37 Kritik

Die Story klingt bzw. klang für mich eigentlich recht vielversprechend und nach einer neuen Idee im Found Footage Sektor. Neu ist die Idee zwar in der Tat, aber leider wurde sie doch eher schleppend umgesetzt. So kamen bei mir weder Gefühle von Spannung noch von Grusel auf, als ich mir Outpost 37 angesehen habe. Allerdings mag das auch daran liegen, dass Outpost 37 nicht als Horrorfilm gedacht ist, sondern eher ein Kriegsszenario darstellt und die Bösen diesmal eben nicht von unserem Planeten kommen. Zumindest nicht ausschließlich.
Dann dachte ich mir noch, „O.K., dann geht er wohl mehr in Richtung Science Fiction“. Aber auch das Gefühl einen solchen Film zu sehen kam bei mir nicht auf. Zum Einen bestimmt deswegen, weil die Aliens viel zu menschlich ausgesehen haben und zum Anderen, weil sich viel zu selten mal einer von ihnen blicken lassen hat. Als es dann so langsam spannend wurde und sich so eine Art Mystery Feeling einzuschleichen versuchte, lief plötzlich auch schon der Abspann. Schade… Ich hatte im Vorfeld zwar keine riesengroßen Erwartungen an Outpost 37, aber irgendwie war ich dann doch enttäuscht.
Was mich besonders gestört hat, war übrigens die Kameraführung. Nicht weil sie hektisch und verwackelt war, das darf sie im Found Footage Genre ja sehr gerne sein. sondern weil die Schnitte und Positionswechsel derart schnell gewesen sind, dass der Kameramann sich eigentlich öfter mal selber vor der Linse hätte haben müssen. Mir ist natürlich auch aufgefallen, dass es nicht nur einen Soldaten mit Kamera gibt, aber selbst wenn die betreffenden Aufnahmen von unterschiedlichen Personen gemacht worden wären, hätte dann ja einer den anderen aufnehmen müssen.

Outpost 37 - Szenenbild

© Entertainment One

So, jetzt habe ich die ganze Zeit gemeckert, aber es gibt zum Glück auch Positives zu berichten. Zum Beispiel hat mir der Doku-Stil ganz gut gefallen und das zwischendurch Einzel-Interviews mit den Soldaten gezeigt wurden. Auch die Special Effects konnten sich gut sehen lassen. Von der Geräuschkulisse erinnerten mich die Waffen der Aliens zwar ein wenig an die Soundfile aus Transformers, aber die optischen Effekte sind wirklich gelungen. Und auch wenn ich weiter oben geschrieben habe, dass die Aliens für meinen Geschmack zu menschlich aussehen, hat man viel Zeit und Arbeit in die Kostüme gesteckt, das ist deutlich zu erkennen.

Mein Fazit:

Wie Ihr vielleicht schon zwischen den Zeilen herauslesen konntet, wird Outpost 37 es leider nicht in meine Top 10 Liste schaffen. Für einen Science-Fiction Kriegs Found Footage Film fehlten mir dann leider doch die Punkte, die mir sonst an solchen Filmen so gut gefallen. Die Effekte und der Doku Stil waren sonst aber gut und sehenswert. Wer auf Kriegsfilme steht, für den könnte Outpost 37 durchaus etwas sein.

Good
  • Doku Stil gut eingesetzt
  • Gute Special Effects
Bad
  • Unlogische Kameraführung (Kameramann hätte sich teilweise eigentlich selbst filmen müssen)
  • Found Footage typische Elemente fehlen
5
Durchschnitt
Passionierter Blogger, Filmfreak und ein wenig Nerd!

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