The Dinosaur Project Kritik

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Das Wetter lässt es momentan ja mal wieder etwas häufiger zu in die Videothek zu wandern und sich dort mit filmischer Lektüre für den Abend einzudecken. Diesmal stand ein neuer Film aus dem Found Footage Lager vor mir. Also zögerte ich nicht lange und nahm The Dinosaur Project mit nach Hause.

Darum geht es in The Dinosaur Project

Luke und sein Vater wagen sich auf eine Expedition in den afrikanischen Urwald. Dort wollen sie einer unbekannten, unheimlichen Kreatur auf die Schliche kommen, die in den Gewässern ihr Unwesen treibt. Auf ihrer Expedition werden sie von einem Fernsehteam begleitet um ihren Fund später mit der Öffentlichkeit teilen zu können.
Doch noch bevor die Gruppe ihr Ziel erreichen kann, wird ihr Hubschrauber von vielen unbekannten Wesen angegriffen und stürzt ab. Zwar überleben sie den Absturz müssen sich aber im Dschungel gegen Tiere behaupten, die eigentlich seit 65 Millionen Jahren ausgestorben sein sollten.

The Dinosaur Project Kritik

Es scheint sich ein Wandel im Found Footage Genre abzuspielen. Denn in Zeiten von Cloverfield, Paranormal Activity oder Blair Witch Project waren nicht immer sofort ganze Fernsehteams mit High-Tech Ausrüstung dabei und es wurden auch keine Überwachungskameras aus der näheren Umgebung mit in die Filme einbezogen, so ist es z.B. bei Chronicle gemacht worden.
Damals hat noch eine Handkamera bzw. eine Hand voll davon ausgereicht um genügend Filmmaterial zu bekommen. Bei The Dinosaur Project ist es nicht nur gleich ein super ausgerüstetes Filmteam, sondern auch noch der junge Luke, der mit einigen Funkkameras, die einen Bewegungsmelder und sogar Nachtsicht haben, dabei.
Meiner Meinung nach geht dadurch das Found Footage Feeling leider etwas verloren und ähnelt mehr einem Film mit zittrigem Kamerateam.

Die Story und die Idee hinter The Dinosaur Project hören sich vielversprechend an, aber leider wird der Film seinem Potential nicht gerecht.
Wenn man sich gruseln möchte, dann muss man sich schon anstrengen. Aber noch schlimmer ist es, wenn man sich auf einen Film mit tollen Schockeffekten gefreut hat. Denn man muss schon ziemlich schreckhaft sein um wenigstens ein paar mal zu zucken.

Die Glaubwürdigkeit krieselt hier und da etwas, ist aber noch hinzunehmen.

Mein Fazit:

Oje… ich hatte mich so auf The Dinosaur Project gefreut, wurde aber leider ziemlich enttäuscht. Übrigens haben die Gestalter des Covers etwas gemacht was meiner Meinung nach ein No-Go ist, denn sie haben auf der Rückseite einen Dino abgebildet, der im Film gar nicht auftaucht!

Good

  • Die Dino CGI Effekte können sich sehen lassen

Bad

  • Leider gar nicht gruselig
  • Die Spannung fehlt
  • Leider nicht sehr glaubwürdig
3

Schlecht

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