Bei Daniel Stamms Der letzte Exorzismus waren Andrew Gurland und Huck Botko noch für das Drehbuch zuständig. Mit The Frankenstein Theory schicken sie jetzt einen neuen Found Footage Horror ins Rennen bei dem sie als ausführende Produzenten mitgewirkt haben. Wie mir der Film gefallen hat, verrate ich Euch in meiner Kritik.

Darum geht es in The Frankenstein Theory:

Professor John Venkenheim hat die waghalsige These aufgestellt, dass die Geschichten um das Frankenstein Monster tatsächlich der Wahrheit entsprechen könnten. Aus diesem Grund engagiert er ein Filmteam und begibt sich auf die Reise zum eisigen Polakreis. Denn hier vermutet er den aktuellen Aufenthaltsort dieser Kreatur.
Zunächst scheint sich John Venkenheims Theorie nicht zu bestätigen, doch dann beginnt nicht nur die eisige Kälte das Blut in den Adern des Filmteams gefrieren zu lassen…

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Gruselfaktor:

The Frankstein Theory soll laut Cover ein Found Footage Horror in Perfektion sein, aber so richtig gruselig fand ich den Film leider nicht. Dabei gibt es eigentlich ein paar gute Schockeffekte und in einigen Szenen schlummert viel Potenzial, aber leider wird es nicht genutzt. Stattdessen hat man versucht die Stimmung mit Hintergrundmusik etwas gruseliger zu gestalten, aber wenn es sich um gefundene Aufnahmen handeln soll, woher kommt dann diese Musik?

Spannung:

Mit der Spannung verhält es sich zum Glück anders, auch wenn hier ebenfalls Potenzial verschenkt wurde. In einigen Szenen wartet man schon voller Vorfreude auf den Höhepunkt der Spannungskurve, aber dann ist der Moment auch schon wieder vorbei. Bei Filmen, wie z.B. Evidence – Überlebst Du die Nacht hat man es deutlich besser gemacht, denn hier war die Spannung stellenweise schon kaum mehr auszuhalten.
Dennoch möchte ich nicht sagen, dass The Frankenstein Theory unspannend ist, aber man hätte den Streifen noch sehr viel aufregender gestalten können.

Glaubwürdigkeit:

Die Glaubwürdigkeit ist eindeutig die Stärke von The Frankenstein Theory. Die Schauspieler wurden gut ausgewählt und haben ihr Ding echt überzeugend gemacht. Auch die Frage warum immer eine Kamera eingeschaltet sein muss wurde größtenteils gut gelöst bzw. eingebaut.
Ein ganz wichtiger Faktor sind auch die Synchronstimmen der Darsteller. Diese wirken sehr passend und tragen damit positiv zur Glaubwürdigkeit bei.

Effekte:

Effekttechnisch hat The Frankenstein Theory eigentlich fast nichts zu bieten, wenn man mal von der schönen Geräuschkulisse (Ich meine nicht die Hintergrundmusik) absieht. Aber wie ich schon öfter geschrieben habe, sind aufwendige CGI Effekte auch nicht zwingend notwendig. Bei Filmen wie Cloverfield passt es zwar, aber für diesen Found Footage Film waren keine nötig. Dafür ist neben den Soundeffekten auch die Maske gut gelungen.

Fazit:

The Frankenstein Theory ist an sich zwar kein schlechter Film, aber mir fehlte dann leider doch der Gruselfaktor. Ingesamt kann ich aber sagen, dass man ihn ruhig mal gesehen haben sollte.

Good

  • Story gefällt mir
  • Glaubwürdig erzählt

Bad

  • Leider nicht sehr gruselig
6.4

Ganz O.K.

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